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Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel.
Entweder barrierefrei oder nicht barrierefrei, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht!
Barrierefreiheit

bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt in der Weise, dass sie von Menschen mit Behinderung und von älteren Menschen in derselben Weise genutzt werden kann wie von Menschen ohne Behinderung.

(dev. wikipedia)
Inklusion


heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
(dev. Aktion Mensch)

Politiker landauf und landab beteuern die Wichtigkeit der Barrierefreiheit und ihren persönlichen Einsatz dafür.
Doch im selben Atemzug heißt es dann oft wir würden ja gerne mehr machen uns fehlt leider das Geld oder der Denkmalschutz muss als Argument herhalten.
Oftmals sind Bekundung und Wille zwei ungleiche Brüder.

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Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer

Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer


Gütersloh (WB). Inklusion ist nicht nur ein Ziel in Schule und Berufsleben, sondern auch im Sport und in der Freizeit. In Gütersloh wird am 13. Juni der erste inklusive Hochseilgarten in OWL eröffnet. Er ist sogar für Rollstuhlfahrer geeignet.

Weiter lesen: http://m.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Guetersloh/Guetersloh/1992327-In-Guetersloh-oeffnet-am-13.-Juni-der-erste-behindertengerechte-Kletterpark-in-OWL-Ein-Hochseilgarten-sogar-fuer-Rollstuhlfahrer

Interview mit Raul Krauthausen

Raul Krauthausen Berliner Bloger

Wie Smartphone und Internet Menschen mit Behinderungen im Alltag helfen

Raul Krauthausen auf dem Berliner Alexanderplatz.

„Blz.: Die Mehrzahl der derzeit verfügbaren Apps aber dürften sich kaum um Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, fürchte ich.

RK: Leider. Apps werden meist von heterosexuellen, weißen, motorisierten Männern gemacht, das spiegelt sich im Design wieder. In der Branche glaubt man an den großen Profit, andere Interessen fallen unter den Tisch. Man schätzt, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung mit irgendeiner Behinderung leben. Aber sind diese zehn Prozent auch eine lohnende Zielgruppe? Ohne öffentlichen Druck, auch von Seiten des Gesetzgebers, wird man da nicht viel erreichen.“

Zum Artikel der Berliner Zeitung mit Raul Krauthausen

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten


Durch unsere Gesellschaft geht ein Ruck. Vegetarier nehmen zu , die Bevölkerung wird älter, dem müssen in der heutigen Zeit auch die öffentlichen Veranstaltungen gerecht werden.

Im Zuge des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer mehr Personen mit Mobilitätseinschränkungen geben, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Auch dieser Personenkreis möchte an vielen Veranstaltungen teilnehmen können. Hier sind die Veranstalter aufgerufen, wenn sie weiterhin attraktive Angebote bieten wollen entsprechende Vorsorge zu treffen. Darauf zu achten, dass Zelte und Veranstaltungsräume stufen-, und erschütterungsfrei erreichbar sind, das Toiletten für alle nutzbar sind, das dieser Personenkreis trotz Selbstbedienung die Speisen und Getränke serviert bekommt.

Liebe Veranstalter, zeigen Sie Kreativität. Ihre Gäste werden es Ihnen Danken!

Barrierefreie Bordsteinabsenkungen

Barrierefreie Bordsteinabsenkungen


Für Bordsteinabsenkungen oder auch Querungsanlagen genannt gibt es selbstverständlich eine entsprechende DIN. Hier ist u.a. festgelegt wie diese ausgestattet sein müssen.

http://nullbarriere.de/din32984-querungsanlagen.htm

Bordsteinabsenkungen mit Querungsanlagen
Bordsteinabsenkungen mit Querungsanlagen

 

 

 

 

 

Wichtiger Punkt, der auch gerne von Straßenplaner vernachlässigt wird, sind die Bodenindikatoren für sehbehinderte Mitbürger. Diese sind hierauf angewiesen.

Bleibt nur zu hoffen, das diese bei allen neu zu errichtenden Absenkungen mit eingeplant werden. Eine spätere Umrüstung würde unnötige Kosten verursachen.

Sicherheitsbeleuchtung für den Rollstuhl

 Sicherheitsbeleuchtung für den Rollstuhl

Rollstuhlbeleuchtung im Eigenbau

So, heute möchte ich Euch meine Rollstuhlbeleuchtung im Eigenbau vorstellen. Sie besteht vorn und hinten aus jeweils 2 super hellen LED-Leuchten von denen jede einen Akku mit Ladeanzeige sowie je 1 Blink–; und eine Dauerlichtfunktion mitbringen. Die Akkus halten lt. Herstellerangaben bis zu 8 Stunden.
Um das Laden zu vereinfachen und die Leuchtdauer zu erhöhen habe ich das Ganze miteinander verkabelt und an einen Zusatzakku gehängt, der die Leuchtdauer bis auf ca. 20 Stunden verlängert.

Das Ganze ist selbstverständlich auch mit nur jeweils 1 Leuchte vorn und hinten und ohne Zusatzakku- möglich.

Ich persönlich empfehle als Mindestausstattung vorn und hinten je 1 Leuchte verbunden über 2 USB-Kabel und einem USB-Hub, da sonst das anschließen des Ladekabels direkt an den Leuchten zur Tortur wird. Es können auch gebrauchte Handyladekabel verwendet werden.

LED Rollstuhlbeleuchtung
LED Rollstuhlbeleuchtung
Alle Teile sind im Fahrrad-, und Elektronikhandel erhältlich.

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