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Stadtbesuch wird zur Tortur

Artikel von http://swity.de zum Thema Barrierefreiheit

Mit dem Aktivisten Norbert Sandmann unterwegs.

Tortur für Norbert Sandmann. Foto: Sabrina Muth
Norbert Sandmann. Foto: Sabrina Muth

Platten, Pflaster, Stufen – beim Gang durch die Innenstadt nehmen wir unseren Untergrund meist gar nicht wahr. Was für uns nebensächlich ist, wird für Rollstuhlfahrer und auch Nutzern von Rollatoren zur Bewährungsprobe und Tortur.

Barrierefreiheit ist für Menschen mit Behinderungen unabdingbar und bedeutet, dass die gesamte Umwelt so gestaltet wird, dass sie von Menschen mit Beeinträchtigungen ohne Erschwernis und fremde Hilfe wahrgenommen werden kann. Wir sind mit Norbert Sandmann, der seit drei Jahren auf den Rollstuhl angewiesen ist, durch die Innenstadt und haben uns die Situation in Schweinfurt mal angeschaut. Weiter lesen

Inklusion beginnt zunächst im Kopf

Editorial aus Leben & Weg
Ausgabe 3 /Juni 2015 von Dunja Fuhrmann

Dunja Fuhrmann Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e. V. BSK Bundesvorstand stellv. Leiterin der BSK-Landesvertretung Saarland Fotonachweis Presseproduktion VPA
Dunja Fuhrmann
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e. V.
BSK Bundesvorstand
stellv. Leiterin der BSK-Landesvertretung Saarland
Fotonachweis Presseproduktion VPA


Inklusion beginnt zunächst im Kopf und nicht beim Abbau von Barrieren“, äußerte sich Guildo Horn letztens in einem Filmbeitrag auf Sky, wo es um die Bemühungen der Bundesliga ging, der UN-BRK Rechnung zu tragen.

Spontan könnte man Guildo Horn Recht geben. Natürlich gibt es eine Menge sogenannter „Barrieren in den Köpfen“, die weiterhin die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen – oft auch unter dem Aspekt der Fürsorge – rechtfertigen und somit Inklusion erschweren. Doch wie soll man Vorurteile, vermeintliche und anerzogene Berührungsängste im Umgang mit Menschen mit Behinderungen abbauen, wenn Begegnungen aufgrund von Barrieren im Alltag gar nicht erst möglich sind?

Für uns Menschen mit einer Körperbehinderung überwiegen hauptsächlich die baulichen Barrieren, die uns eine Teilhabe verwehren. Da nützt mir die inklusive Grundeinstellung des freundlichen Kinobetreibers erst einmal nichts, wenn der Kinosaal nur über Treppen erreichbar ist. Solange er seine inklusive Haltung nicht in den barrierefreien Umbau einfließen lässt, können wir uns weiterhin nur vor dem Kino über Teilhabe unterhalten. Inklusion beginnt zunächst im Kopf weiterlesen

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt


Wie ich soeben von der Schweinfurter Stadträtin Frau Theresa Schefbeck mitgeteilt bekam, werden in der Schweinfurter Wehranlage 3 neue Behindertenparkplätze innerhalb der nächsten Tage ausgewiesen. Dem Zugrunde lag meine Bitte im Namen der Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e.V. um Einrichtung.

Eingerichtet werde sie an folgenden 3 Standorten innerhalb der Näherholungsanlage Wehr in Schweinfurt

– im vorderen Bereich gegenüber dem Kiosk
– im mittleren Bereich gegenüber der Gaststätte
– im hinteren Bereich beim Ruderclub

So wird auch uns, den Körperbehinderten ein Besuch in dem Naherholungsgebiet erleichtert.

Ein herzliches Dankeschön an die CSU Stadträtin Frau Theresa Schefbeck und Herrn van Lackum von der Stadt Schweinfurt für die sehr schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel.
Entweder barrierefrei oder nicht barrierefrei, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht!
Barrierefreiheit

bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt in der Weise, dass sie von Menschen mit Behinderung und von älteren Menschen in derselben Weise genutzt werden kann wie von Menschen ohne Behinderung.

(dev. wikipedia)
Inklusion


heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
(dev. Aktion Mensch)

Politiker landauf und landab beteuern die Wichtigkeit der Barrierefreiheit und ihren persönlichen Einsatz dafür.
Doch im selben Atemzug heißt es dann oft wir würden ja gerne mehr machen uns fehlt leider das Geld oder der Denkmalschutz muss als Argument herhalten.
Oftmals sind Bekundung und Wille zwei ungleiche Brüder.

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Behinderung und Sexualität

Im Bereich Behinderung und Sexualität gibt es viele Vorurteile und noch größeres Unwissen.


Auch Behinderte ob geistig oder körperlich eingeschränkte Menschen können und wollen guten Sex haben.
Die nachfolgenden Beiträge sollen Vorurteile abbauen und das Thema aus der Tabuzone herausholen.


Der Berliner Aktivist und Buchautor
Raul Krauthausen räumt mit Mythen auf.

10 Missverständnisse über Sex und Behinderung


Ein Dokumentationsprojekt über Paare mit einem behinderten und einem nicht behinderten Menschen.

Zweisames – oder kurz 2sames


Raul Krauthausen im Interview zum Thema
„Sexualität und Behinderung“

Sex und Behinderung: No more Tabus

Können Menschen mit Behinderung Lust empfinden?
Haben Sie ein Sexualleben?
Wie ist das für den Partner?

Eine Reportage zum Thema „No more Tabus – Sex ohne Behinderung“ des MDR

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video213648_zc-ea9f5e14_zs-dea15b49.html

Barriere Kopfsteinpflaster

Barriere Kopfsteinpflaster


Kopfsteinpflaster , Viele Bürger können sich nicht vorstellen, das Pflaster zur schwierigen Barriere für Rollstuhlfahrer wird.

 

Mit dem Rolli auf Kopfsteinpflaster
Mit dem Rolli auf Kopfsteinpflaster

Während auf erschütterungsfreiem Untergrund das Befahren mit dem Rollstuhl beschwerlich ist, ist es auf grob gepflasterten Flächen umso mühevoller diese zu überwinden. Das Selbe gilt auch Benutzer von Rollatoren. Doch sehen bis heute viele Gemeindevertreter und leider auch Architekturbüros dies nicht mit den Augen von uns Behinderten und so werden  viele Hindernisse für sehr viel Geld geschaffen. Dabei sollte der Grundsatz gelten „Barrieren zu vermeiden und abzubauen“.