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„Barrierefrei Deutschland“ ein Film von handicap-na-und.de und sw-n-tv.de

Ich möchte meine Brötchen selber holen.
„Barrierefrei Deutschland“

Der Film „Barrierefrei Deutschland“ berücksichtigt die meisten Belange der Behinderten.
Ob Gehbehindert, Sehbehindert oder sonstige Einschränkungen aus Sicht der Betroffenen.

Es kommen nicht nur wir die Behinderten und Ärzte zu Wort, sondern auch Sprecher vom verschiedenen Behörden und Organisationen.

Der Film zeigt Eindrucksvoll die Schwierigkeiten und auch Lösungsansätze, denen wir die Betroffenen und auch unsere Senioren ausgesetzt sind.

Dieser Film ist eine Co-Produktion von
http://handicap-na-und.de und http://sw-n-tv.de

Für die Unterstützung danken wir:
Der Stadt Schweinfurt.
Dem VdK Kreisverband Schweinfurt.
Dem BRK Kreisverband Schweinfurt.
Dem Bayrischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Der Gemeinschaftspraxis
Gunther Leibold und Dr. med. Harald Hezner.

Da diese Seite so wie der Film ehrenamtlich erstellt wurden, suchen wir noch eine / einen Gebärdendolmetscher der / die uns den Filmbeitrag übersetzen mag.

Bilder von den Dreharbeiten.
Ortsdurchfahrt der B 303 in Euerbach ist ein gefährliches Pflaster für Rollstuhlfahrer
„Barrierefrei Deutschland“ Ortsdurchfahrt der B 303 in Euerbach ist ein gefährliches Pflaster für Rollstuhlfahrer
"Barrierefrei Deutschland" Norbert Sandmann interviewt Herbert Hennlich
„Barrierefrei Deutschland“ Norbert Sandmann interviewt Herbert Hennlich
Blind und Lahm beim Filmdreh
„Blind und Lahm beim Filmdreh
Barrierefrei Deutschland" Filmdreh "Ich möchte meine Brötchen selber holen"
Filmdreh „Ich möchte meine Brötchen selber holen“. Für Blinde schwierige Bereiche
"Barrierefrei Deutschland" Filmdreh "Ich möchte meine Brötchen selber holen"
Filmdreh „Ich möchte meine Brötchen selber holen“
Der Film.

Barrierefreies Kino? – Mehr schlecht, als recht

Barrierefreies Kino? – Mehr schlecht, als recht
Wer kennt es nicht?

Ein neuer Blockbuster läuft im Kino an und hat dazu noch an einem Samstagabend Langeweile. Dazu kommt noch Heißhunger auf kleine Snacks wie Nachos mit Käse-Dip oder Popcorn. Wenn man jetzt nicht unbedingt Lust darauf hat 45 Minuten über die Autobahn zum absolut perfekten und nahezu gänzlich barrierefreien Cineplex Kino in Dettelbach zu düsen, kommt man in Schweinfurt ziemlich schnell zu einem sehr nüchternen Ergebnis.

Das mittlerweile länger geschlossene Roxy Kino, war nicht unbedingt barrierefrei. Dennoch konnte man eine mittelgroße Eingangsstufe mit Hilfe irgendwie überwinden. Man stand zwar im Gang und wahrscheinlich auch im Fluchtweg, aber immerhin hatte man einen schönen Blick auf die Leinwand.

Das Union Kino ist mittlerweile auch geschlossen. Man konnte an der Seite über die Notausgänge ganz bequem reinfahren. Man konnte sich an einen der oberen Plätze in den Gang stellen. Auch hier genoss man eine gute Sicht auf die Leinwand.

Das Welt Bio Kino in Schweinfurt ist eines der ältesten Schweinfurter Kinos und immer noch in Betrieb. Es ist sogar recht populär. Allerdings ist es bautechnisch bedingt absolut nicht barrierefrei und kann auch nicht barrierefrei gemacht werden, da es sich um einen Altbau handelt.

Nach einer fixen 6-monatigen Bauphase eröffnete Mitte 2009 ein neues hochmodernes Multiplexkino namens Filmwelt Schweinfurt die Pforten. Ausgestattet mit 2 Behindertenparkplätzen direkt vor dem Eingang des Kinos, sowie ausdrücklich darauf hinweisend, dass das Kino Rollstuhlplätze in jedem der 7 Kinosäle hat, rieb ich mir die Hände. Endlich spontan wieder mal ins Kino gehen können, ohne großartig für die Fahrt zu planen.

Die Ernüchterung

folgte recht schnell. Als ich beim Bezahlen für das Ticket darauf hingewiesen wurde, dass die Plätze für Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe sind, merkte ich in mir ein ungutes Gefühl aufkommen. Generell sind Plätze in der ersten Reihe bei Kinobesuchen mehr als suboptimal und unbeliebt. Man befindet sich lediglich 2,50 m bis 3 m von der ca. 10 m großen Leinwand entfernt. Zum Teil hat man die gesamte Leinwand aus der vordersten Reihe nicht einmal komplett im Blickfeld. Bei Filmen mit actiongeladenen Szenen muss man zum Teil den Kopf von links nach rechts drehen bzw. rauf und runter, weil man einfach zu nah an der Leinwand sitzt. So macht Kino keinen Spaß!

Da stellt man sich die Frage, wie der Bauherr sich das vorgestellt hat. Als Rollstuhlfahrer hat man hier den Eindruck, dass beim Planen dieses in 2009 geöffneten Kinos, wenig Wert auf wirkliche Barrierefreiheit und Inklusion gelegt worden ist. Man hat es sich einfach gemacht und lediglich die gesetzlichen Mindestanforderungen und Vorschriften erfüllt. Eine Vermutung, dass der Kontakt zum Behindertenbeirat der Stadt Schweinfurt bezüglich Fragen zur Teilhabe und Inklusion wahrscheinlich nie stattgefunden hat, bleibt erhalten. Denn so etwas würde man wahrscheinlich nicht durch winken.

In Zukunft heißt es für mich, ich muss doch den weiten Weg nach Dettelbach machen.

Inklusion beginnt zunächst im Kopf

Editorial aus Leben & Weg
Ausgabe 3 /Juni 2015 von Dunja Fuhrmann

Dunja Fuhrmann Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e. V. BSK Bundesvorstand stellv. Leiterin der BSK-Landesvertretung Saarland Fotonachweis Presseproduktion VPA
Dunja Fuhrmann
Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) e. V.
BSK Bundesvorstand
stellv. Leiterin der BSK-Landesvertretung Saarland
Fotonachweis Presseproduktion VPA


Inklusion beginnt zunächst im Kopf und nicht beim Abbau von Barrieren“, äußerte sich Guildo Horn letztens in einem Filmbeitrag auf Sky, wo es um die Bemühungen der Bundesliga ging, der UN-BRK Rechnung zu tragen.

Spontan könnte man Guildo Horn Recht geben. Natürlich gibt es eine Menge sogenannter „Barrieren in den Köpfen“, die weiterhin die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen – oft auch unter dem Aspekt der Fürsorge – rechtfertigen und somit Inklusion erschweren. Doch wie soll man Vorurteile, vermeintliche und anerzogene Berührungsängste im Umgang mit Menschen mit Behinderungen abbauen, wenn Begegnungen aufgrund von Barrieren im Alltag gar nicht erst möglich sind?

Für uns Menschen mit einer Körperbehinderung überwiegen hauptsächlich die baulichen Barrieren, die uns eine Teilhabe verwehren. Da nützt mir die inklusive Grundeinstellung des freundlichen Kinobetreibers erst einmal nichts, wenn der Kinosaal nur über Treppen erreichbar ist. Solange er seine inklusive Haltung nicht in den barrierefreien Umbau einfließen lässt, können wir uns weiterhin nur vor dem Kino über Teilhabe unterhalten. Inklusion beginnt zunächst im Kopf weiterlesen

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt


Wie ich soeben von der Schweinfurter Stadträtin Frau Theresa Schefbeck mitgeteilt bekam, werden in der Schweinfurter Wehranlage 3 neue Behindertenparkplätze innerhalb der nächsten Tage ausgewiesen. Dem Zugrunde lag meine Bitte im Namen der Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e.V. um Einrichtung.

Eingerichtet werde sie an folgenden 3 Standorten innerhalb der Näherholungsanlage Wehr in Schweinfurt

– im vorderen Bereich gegenüber dem Kiosk
– im mittleren Bereich gegenüber der Gaststätte
– im hinteren Bereich beim Ruderclub

So wird auch uns, den Körperbehinderten ein Besuch in dem Naherholungsgebiet erleichtert.

Ein herzliches Dankeschön an die CSU Stadträtin Frau Theresa Schefbeck und Herrn van Lackum von der Stadt Schweinfurt für die sehr schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Mit dem Rollstuhl nach Paris

Mit dem Rollstuhl nach Paris
Reisebericht Paris (2015)
Reisevorbereitung:

Mit der Planung der Reise sollte man langfristig im Voraus beginnen, da in Hotels und im Zug nur eine sehr begrenzte Anzahl an Behindertenplätzen zur Verfügung stehen!
Wir begannen bereits ein halbes Jahr im Voraus.

Reisebüro

Als Reisebüro wählten wir das DER Reisebüro Göbel in Schweinfurt mit dem wir vor meiner Behinderung bereits sehr gute Erfahrungen gesammelt hatten. Mit dem Rollstuhl nach Paris weiterlesen