Archiv der Kategorie: Allgemein

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt


 
Wie ich soeben von der Schweinfurter Stadträtin Frau Theresa Schefbeck mitgeteilt bekam, werden in der Schweinfurter Wehranlage 3 neue Behindertenparkplätze innerhalb der nächsten Tage ausgewiesen. Dem Zugrunde lag meine Bitte im Namen der Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e.V. um Einrichtung.

Eingerichtet werde sie an folgenden 3 Standorten innerhalb der Näherholungsanlage Wehr in Schweinfurt

– im vorderen Bereich gegenüber dem Kiosk
– im mittleren Bereich gegenüber der Gaststätte
– im hinteren Bereich beim Ruderclub

So wird auch uns, den Körperbehinderten ein Besuch in dem Naherholungsgebiet erleichtert.

Ein herzliches Dankeschön an die CSU Stadträtin Frau Theresa Schefbeck und Herrn van Lackum von der Stadt Schweinfurt für die sehr schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Mit dem Rollstuhl nach Paris

Mit dem Rollstuhl nach Paris


 

Reisebericht Paris (2015)
Reisevorbereitung:

Mit der Planung der Reise sollte man langfristig im Voraus beginnen, da in Hotels und im Zug nur eine sehr begrenzte Anzahl an Behindertenplätzen zur Verfügung stehen!
Wir begannen bereits ein halbes Jahr im Voraus.

Reisebüro

Als Reisebüro wählten wir das DER Reisebüro Göbel in Schweinfurt mit dem wir vor meiner Behinderung bereits sehr gute Erfahrungen gesammelt hatten. Mit dem Rollstuhl nach Paris weiterlesen

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel.
Entweder barrierefrei oder nicht barrierefrei, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht!
Barrierefreiheit

bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt in der Weise, dass sie von Menschen mit Behinderung und von älteren Menschen in derselben Weise genutzt werden kann wie von Menschen ohne Behinderung.

(dev. wikipedia)
Inklusion


heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
(dev. Aktion Mensch)

Politiker landauf und landab beteuern die Wichtigkeit der Barrierefreiheit und ihren persönlichen Einsatz dafür.
Doch im selben Atemzug heißt es dann oft wir würden ja gerne mehr machen uns fehlt leider das Geld oder der Denkmalschutz muss als Argument herhalten.
Oftmals sind Bekundung und Wille zwei ungleiche Brüder.

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel weiterlesen

Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer

Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer


Gütersloh (WB). Inklusion ist nicht nur ein Ziel in Schule und Berufsleben, sondern auch im Sport und in der Freizeit. In Gütersloh wird am 13. Juni der erste inklusive Hochseilgarten in OWL eröffnet. Er ist sogar für Rollstuhlfahrer geeignet.

Weiter lesen: http://m.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Guetersloh/Guetersloh/1992327-In-Guetersloh-oeffnet-am-13.-Juni-der-erste-behindertengerechte-Kletterpark-in-OWL-Ein-Hochseilgarten-sogar-fuer-Rollstuhlfahrer

Interview mit Raul Krauthausen

Raul Krauthausen Berliner Bloger

Wie Smartphone und Internet Menschen mit Behinderungen im Alltag helfen

Raul Krauthausen auf dem Berliner Alexanderplatz.

„Blz.: Die Mehrzahl der derzeit verfügbaren Apps aber dürften sich kaum um Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, fürchte ich.

RK: Leider. Apps werden meist von heterosexuellen, weißen, motorisierten Männern gemacht, das spiegelt sich im Design wieder. In der Branche glaubt man an den großen Profit, andere Interessen fallen unter den Tisch. Man schätzt, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung mit irgendeiner Behinderung leben. Aber sind diese zehn Prozent auch eine lohnende Zielgruppe? Ohne öffentlichen Druck, auch von Seiten des Gesetzgebers, wird man da nicht viel erreichen.“

Zum Artikel der Berliner Zeitung mit Raul Krauthausen

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten


Durch unsere Gesellschaft geht ein Ruck. Vegetarier nehmen zu , die Bevölkerung wird älter, dem müssen in der heutigen Zeit auch die öffentlichen Veranstaltungen gerecht werden.

Im Zuge des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer mehr Personen mit Mobilitätseinschränkungen geben, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Auch dieser Personenkreis möchte an vielen Veranstaltungen teilnehmen können. Hier sind die Veranstalter aufgerufen, wenn sie weiterhin attraktive Angebote bieten wollen entsprechende Vorsorge zu treffen. Darauf zu achten, dass Zelte und Veranstaltungsräume stufen-, und erschütterungsfrei erreichbar sind, das Toiletten für alle nutzbar sind, das dieser Personenkreis trotz Selbstbedienung die Speisen und Getränke serviert bekommt.

Liebe Veranstalter, zeigen Sie Kreativität. Ihre Gäste werden es Ihnen Danken!