Alle Beiträge von Norbert Sandmann

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt

3 neue Behindertenparkplätze in Schweinfurt


 
Wie ich soeben von der Schweinfurter Stadträtin Frau Theresa Schefbeck mitgeteilt bekam, werden in der Schweinfurter Wehranlage 3 neue Behindertenparkplätze innerhalb der nächsten Tage ausgewiesen. Dem Zugrunde lag meine Bitte im Namen der Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e.V. um Einrichtung.

Eingerichtet werde sie an folgenden 3 Standorten innerhalb der Näherholungsanlage Wehr in Schweinfurt

– im vorderen Bereich gegenüber dem Kiosk
– im mittleren Bereich gegenüber der Gaststätte
– im hinteren Bereich beim Ruderclub

So wird auch uns, den Körperbehinderten ein Besuch in dem Naherholungsgebiet erleichtert.

Ein herzliches Dankeschön an die CSU Stadträtin Frau Theresa Schefbeck und Herrn van Lackum von der Stadt Schweinfurt für die sehr schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Mit dem Rollstuhl nach Paris

Mit dem Rollstuhl nach Paris


 

Reisebericht Paris (2015)
Reisevorbereitung:

Mit der Planung der Reise sollte man langfristig im Voraus beginnen, da in Hotels und im Zug nur eine sehr begrenzte Anzahl an Behindertenplätzen zur Verfügung stehen!
Wir begannen bereits ein halbes Jahr im Voraus.

Reisebüro

Als Reisebüro wählten wir das DER Reisebüro Göbel in Schweinfurt mit dem wir vor meiner Behinderung bereits sehr gute Erfahrungen gesammelt hatten. Mit dem Rollstuhl nach Paris weiterlesen

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel.
Entweder barrierefrei oder nicht barrierefrei, ein bisschen Barrierefreiheit gibt es nicht!
Barrierefreiheit

bezeichnet im deutschen Sprachgebrauch eine Gestaltung der baulichen Umwelt in der Weise, dass sie von Menschen mit Behinderung und von älteren Menschen in derselben Weise genutzt werden kann wie von Menschen ohne Behinderung.

(dev. wikipedia)
Inklusion


heißt wörtlich übersetzt Zugehörigkeit, also das Gegenteil von Ausgrenzung. Wenn jeder Mensch – mit oder ohne Behinderung – überall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit, dann ist das gelungene Inklusion.
(dev. Aktion Mensch)

Politiker landauf und landab beteuern die Wichtigkeit der Barrierefreiheit und ihren persönlichen Einsatz dafür.
Doch im selben Atemzug heißt es dann oft wir würden ja gerne mehr machen uns fehlt leider das Geld oder der Denkmalschutz muss als Argument herhalten.
Oftmals sind Bekundung und Wille zwei ungleiche Brüder.

Barrierefreiheit, Inklusion und demografischer Wandel weiterlesen

Behinderung und Sexualität

Im Bereich Behinderung und Sexualität gibt es viele Vorurteile und noch größeres Unwissen.


Auch Behinderte ob geistig oder körperlich eingeschränkte Menschen können und wollen guten Sex haben.
Die nachfolgenden Beiträge sollen Vorurteile abbauen und das Thema aus der Tabuzone herausholen.


Der Berliner Aktivist und Buchautor
Raul Krauthausen räumt mit Mythen auf.

10 Missverständnisse über Sex und Behinderung


Ein Dokumentationsprojekt über Paare mit einem behinderten und einem nicht behinderten Menschen.

Zweisames – oder kurz 2sames


Raul Krauthausen im Interview zum Thema
„Sexualität und Behinderung“

Sex und Behinderung: No more Tabus

Können Menschen mit Behinderung Lust empfinden?
Haben Sie ein Sexualleben?
Wie ist das für den Partner?

Eine Reportage zum Thema „No more Tabus – Sex ohne Behinderung“ des MDR

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video213648_zc-ea9f5e14_zs-dea15b49.html

Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer

Ein Hochseilgarten sogar für Rollstuhlfahrer


Gütersloh (WB). Inklusion ist nicht nur ein Ziel in Schule und Berufsleben, sondern auch im Sport und in der Freizeit. In Gütersloh wird am 13. Juni der erste inklusive Hochseilgarten in OWL eröffnet. Er ist sogar für Rollstuhlfahrer geeignet.

Weiter lesen: http://m.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Guetersloh/Guetersloh/1992327-In-Guetersloh-oeffnet-am-13.-Juni-der-erste-behindertengerechte-Kletterpark-in-OWL-Ein-Hochseilgarten-sogar-fuer-Rollstuhlfahrer

Interview mit Raul Krauthausen

Raul Krauthausen Berliner Bloger

Wie Smartphone und Internet Menschen mit Behinderungen im Alltag helfen

Raul Krauthausen auf dem Berliner Alexanderplatz.

„Blz.: Die Mehrzahl der derzeit verfügbaren Apps aber dürften sich kaum um Belange von Menschen mit Behinderung kümmern, fürchte ich.

RK: Leider. Apps werden meist von heterosexuellen, weißen, motorisierten Männern gemacht, das spiegelt sich im Design wieder. In der Branche glaubt man an den großen Profit, andere Interessen fallen unter den Tisch. Man schätzt, dass rund zehn Prozent der Bevölkerung mit irgendeiner Behinderung leben. Aber sind diese zehn Prozent auch eine lohnende Zielgruppe? Ohne öffentlichen Druck, auch von Seiten des Gesetzgebers, wird man da nicht viel erreichen.“

Zum Artikel der Berliner Zeitung mit Raul Krauthausen

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten

Veranstaltungen attraktiv für alle gestalten


Durch unsere Gesellschaft geht ein Ruck. Vegetarier nehmen zu , die Bevölkerung wird älter, dem müssen in der heutigen Zeit auch die öffentlichen Veranstaltungen gerecht werden.

Im Zuge des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer mehr Personen mit Mobilitätseinschränkungen geben, die auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Auch dieser Personenkreis möchte an vielen Veranstaltungen teilnehmen können. Hier sind die Veranstalter aufgerufen, wenn sie weiterhin attraktive Angebote bieten wollen entsprechende Vorsorge zu treffen. Darauf zu achten, dass Zelte und Veranstaltungsräume stufen-, und erschütterungsfrei erreichbar sind, das Toiletten für alle nutzbar sind, das dieser Personenkreis trotz Selbstbedienung die Speisen und Getränke serviert bekommt.

Liebe Veranstalter, zeigen Sie Kreativität. Ihre Gäste werden es Ihnen Danken!

Barrierefreie Bordsteinabsenkungen

Barrierefreie Bordsteinabsenkungen


Für Bordsteinabsenkungen oder auch Querungsanlagen genannt gibt es selbstverständlich eine entsprechende DIN. Hier ist u.a. festgelegt wie diese ausgestattet sein müssen.

http://nullbarriere.de/din32984-querungsanlagen.htm

Bordsteinabsenkungen mit Querungsanlagen
Bordsteinabsenkungen mit Querungsanlagen

 

 

 

 

 

Wichtiger Punkt, der auch gerne von Straßenplaner vernachlässigt wird, sind die Bodenindikatoren für sehbehinderte Mitbürger. Diese sind hierauf angewiesen.

Bleibt nur zu hoffen, das diese bei allen neu zu errichtenden Absenkungen mit eingeplant werden. Eine spätere Umrüstung würde unnötige Kosten verursachen.

Parken auf Behindertenparkplatz

Parken auf Behindertenparkplatz


Immer wieder können wir als Körperbehinderte die für uns reservierten und dringend benötigten Behindertenparkplätze nicht benutzen, weil sie von nicht berechtigten Autofahren belegt sind.

Behindertenparkplatz für außergewöhnlich Gehbehinderter mit Parkberechtigung sichtbar im Fahrzeug
Behindertenparkplatz für außergewöhnlich Gehbehinderter mit Parkberechtigung sichtbar im Fahrzeug

Da gibt es die verschiedensten Kategorien, von PKW-Lenkern: Zum Einen die nur mal kurz in ein Geschäft gehen, dann die Anderen die sich keinen regulären Parkplatz suchen wollen und zu guter Letzt die schlimmsten und rücksichtslosesten Mitbürger die zwar einen gehbehinderten Angehörigen mit Parkberechtigung haben, aber ohne diesen unterwegs sind, also den Ausweis bewusst missbrauchen.

Gekennzeichnete Behindertenparkplätze dürfen ausschließlich nur mit dem „Blauen Parkausweis“ benutzt werden. Der Missbrauch wird von den Gerichten und der Polizei rigoros geahndet.

Auszug aus Wikipedia:
Das nicht berechtigte Parken auf Behindertenparkplätzen kann in Deutschland eine Geldbuße von 35 €, Verwaltungsgebühren und das Abschleppen des Fahrzeugs nach sich ziehen. Den Unterschied zwischen Parken und Halten bewertete das Bundesverwaltungsgericht Leipzig und stellte fest, dass ein Abschleppen eines unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz geparkten Fahrzeugs nur dann nicht gerechtfertigt ist, wenn der Autofahrer sein Auto ohne Verzögerung wegfahren kann.[7] Bereits nach drei Minuten ist Abschleppen gerechtfertigt.[8] Das Oberverwaltungsgericht Schleswig billigt gar das sofortige Abschleppen ohne Karenzzeit. Nur wenn Behindertenparkplätze jederzeit von Fahrzeugen Nichtparkberechtigter freigehalten würden, könnten Behinderte darauf vertrauen, dass ihnen Behindertenparkplätze unbedingt zur Verfügung stünden.[9] Bei einer Panne ist das Fahrzeug wie beim Liegenbleiben in anderen Park- und Halteverbotsbereichen auch unverzüglich zu entfernen, sonst kann es ebenfalls abgeschleppt werden.

Zur Verdeutlichung: Das unberechtigte Halten bis zu 3 Minuten wird mit einer Strafe von 35,–€ geahndet.
Länger als 3 Minuten bedeutet Abschleppen des Fahrzeugs.
Da können schnell mal mehrere Hundert €uro zusammen kommen.

Missbrauch der Parkgenehmigung zieht ein Strafverfahren nach sich, wobei Gerichte schnell mal bis zu 1000,– €uro Strafe verhängen.

Was kann ich tun, wenn jemand unberechtigt einen Behindertenparkplatz blockiert?

Scheuen Sie sich nicht den Falschparker höflich auf die hohe Strafe hinzuweisen. Die Erfahrung zeigt, das die meisten Ertappten sich entschuldigen und sofort den Platz freimachen. Bei den anderen Uneinsichtigen sollten Sie sofort die Polizei verständigen.

Bemerken Sie den Missbrauch der Parkerlaubnis, verständigen Sie sofort die Polizei., denn dies ist kein Kavaliersdelikt und wird wie Oben beschrieben auch so von den Gerichten entsprechend geahndet.

Wir außergewöhnlich Gehbehinderten benötigen diese Parkflächen dringend.

Weiter Info’s finden sie zum Thema unter http://de.wikipedia.org/wiki/Behindertenparkplatz

Barriere Kopfsteinpflaster

Barriere Kopfsteinpflaster


Kopfsteinpflaster , Viele Bürger können sich nicht vorstellen, das Pflaster zur schwierigen Barriere für Rollstuhlfahrer wird.

 

Mit dem Rolli auf Kopfsteinpflaster
Mit dem Rolli auf Kopfsteinpflaster

Während auf erschütterungsfreiem Untergrund das Befahren mit dem Rollstuhl beschwerlich ist, ist es auf grob gepflasterten Flächen umso mühevoller diese zu überwinden. Das Selbe gilt auch Benutzer von Rollatoren. Doch sehen bis heute viele Gemeindevertreter und leider auch Architekturbüros dies nicht mit den Augen von uns Behinderten und so werden  viele Hindernisse für sehr viel Geld geschaffen. Dabei sollte der Grundsatz gelten „Barrieren zu vermeiden und abzubauen“.