Menschenwürde? Fehlanzeige

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Menschenwürde?
-Verständnis weit gefehlt-.


 

Besonders als engagierter Schwerbehinderter kann man so manches erleben. Da werden dann schon mal die einschlägigen Gesetzte ignoriert und auf Menschenwürde wird nicht geachtet.

Wenn gleich es allerdings meist einen guten Konsens mit den Entscheidern gibt, trifft der Aktivist mancher Orts aber auch auf eine andere Art von Bürgermeistern, Seniorenbeauftragten und Räte.

Sie vertreten die Meinung, sie als Nichtbehinderte wüssten genau was für ihre eingeschränkten Mitbürger richtig und notwendig ist und sie täten schon bereits alles im Sinne der Betroffenen. Gespräch und Zusammenarbeit wird erfolgreich abgelehnt, obgleich das Angebot von dem Behindertenberater einer Hilfsorganisation kommt. Dann müsste man ja zugeben, das man doch wenig bis keine Ahnung von der Materie hat. Man wurstelt immer weiter und verschwendet Steuergelder durch Fehlplanungen, welche dann nach Veröffentlichung in den Medien Änderungen bedürfen. Damit aber noch nicht genug, wieder werden dann nur Teile der behinderten Menschen berücksichtigt und als Folge kommt der dritte Umbau.
Kostet ja alles nichts.

Warum mit den Betroffenen reden, wenn doch Befindlichkeiten in der Verwaltung wichtiger sind.
„Man weiß ja genau was für uns Menschen mit Handicap das Beste ist!“

Gehbehinderte werden regelmäßig von Gemeindeveranstaltungen ausgeschlossen.

Änderung der Situation durch Einbau von z.B. Treppenlift wird mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt, stattdessen bietet man großmütige Hilfe beim Überwinden von Treppen an (hoch tragen).
Barrierefrei bedeutet ohne fremde Hilfe!

Menschenwürde -fehlanzeige-
„Was braucht der Behinderte ein Recht auf Würde, wenn es unser Geld kostet“.

Zu allem Übel muss man sich als Rollstuhlfahrer mit Worten von Gemeindevertretern abfinden, wie „Die drei Stufen werden Sie wohl schaffen“ oder „Wenn Sie mit ihrem Rollstuhl auf der Straße fahren müssen, dann fahren wenigsten die Autos auch langsam durchs Dorf“.
Aber auch der Spruch eines Gemeinderates der mit seinem PKW den Gehweg im Ort versperrt, „Um diese Uhrzeit kommt kein Rollstuhlfahrer vorbei“.

„Ist ja alles nicht so schlimm, denn wir die Gemeindevertreter sind ja nicht behinderten feindlich!“

Nun werden Sie liebe LeserInnen sich fragen, warum fragt man keine Fachleute?
Diese Frage bleibt auch mir als Behindertenberater und Fachmann auf diesem Gebiet unerschlossen. Eine weitere Möglichkeit wären z.B. Architekturbüros welche sich auf barrierefreies Bauen spezialisiert haben. Auch Behindertenfachverbände wie den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. , dem
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
usw. bieten hier ihre Hilfe an.

In den meisten Städten wie z.B. Schweinfurt oder Würzburg funktioniert die Kommunikation zwischen Behinderten und Vertretern der Städte vorzüglich. Neulich meinte der Baureferent der Stadt Schweinfurt, Herr Brettin  mir gegenüber, „man sei froh über die Rückmeldung von Betroffenen an die Stadt, so können wir entsprechend kurzfristig reagieren“.

Wenn Sie liebe LeserInnen ähnliche Erfahrungen gesammelt haben, würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

„Barrierefrei Deutschland“ ein Film von handicap-na-und.de und sw-n-tv.de

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Ich möchte meine Brötchen selber holen.
„Barrierefrei Deutschland“

Der Film „Barrierefrei Deutschland“ berücksichtigt die meisten Belange der Behinderten.
Ob Gehbehindert, Sehbehindert oder sonstige Einschränkungen aus Sicht der Betroffenen.

Es kommen nicht nur wir die Behinderten und Ärzte zu Wort, sondern auch Sprecher vom verschiedenen Behörden und Organisationen.

Der Film zeigt Eindrucksvoll die Schwierigkeiten und auch Lösungsansätze, denen wir die Betroffenen und auch unsere Senioren ausgesetzt sind.

Dieser Film ist eine Co-Produktion von
http://handicap-na-und.de und http://sw-n-tv.de

Für die Unterstützung danken wir:
Der Stadt Schweinfurt.
Dem VdK Kreisverband Schweinfurt.
Dem BRK Kreisverband Schweinfurt.
Dem Bayrischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Der Gemeinschaftspraxis
Gunther Leibold und Dr. med. Harald Hezner.

Da diese Seite so wie der Film ehrenamtlich erstellt wurden, suchen wir noch eine / einen Gebärdendolmetscher der / die uns den Filmbeitrag übersetzen mag.

Bilder von den Dreharbeiten.
Ortsdurchfahrt der B 303 in Euerbach ist ein gefährliches Pflaster für Rollstuhlfahrer
„Barrierefrei Deutschland“ Ortsdurchfahrt der B 303 in Euerbach ist ein gefährliches Pflaster für Rollstuhlfahrer
"Barrierefrei Deutschland" Norbert Sandmann interviewt Herbert Hennlich
„Barrierefrei Deutschland“ Norbert Sandmann interviewt Herbert Hennlich
Blind und Lahm beim Filmdreh
„Blind und Lahm beim Filmdreh
Barrierefrei Deutschland" Filmdreh "Ich möchte meine Brötchen selber holen"
Filmdreh „Ich möchte meine Brötchen selber holen“. Für Blinde schwierige Bereiche
"Barrierefrei Deutschland" Filmdreh "Ich möchte meine Brötchen selber holen"
Filmdreh „Ich möchte meine Brötchen selber holen“
Der Film.

Barrierefreies Kino? – Mehr schlecht, als recht

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Barrierefreies Kino? – Mehr schlecht, als recht
Wer kennt es nicht?

Ein neuer Blockbuster läuft im Kino an und hat dazu noch an einem Samstagabend Langeweile. Dazu kommt noch Heißhunger auf kleine Snacks wie Nachos mit Käse-Dip oder Popcorn. Wenn man jetzt nicht unbedingt Lust darauf hat 45 Minuten über die Autobahn zum absolut perfekten und nahezu gänzlich barrierefreien Cineplex Kino in Dettelbach zu düsen, kommt man in Schweinfurt ziemlich schnell zu einem sehr nüchternen Ergebnis.

Das mittlerweile länger geschlossene Roxy Kino, war nicht unbedingt barrierefrei. Dennoch konnte man eine mittelgroße Eingangsstufe mit Hilfe irgendwie überwinden. Man stand zwar im Gang und wahrscheinlich auch im Fluchtweg, aber immerhin hatte man einen schönen Blick auf die Leinwand.

Das Union Kino ist mittlerweile auch geschlossen. Man konnte an der Seite über die Notausgänge ganz bequem reinfahren. Man konnte sich an einen der oberen Plätze in den Gang stellen. Auch hier genoss man eine gute Sicht auf die Leinwand.

Das Welt Bio Kino in Schweinfurt ist eines der ältesten Schweinfurter Kinos und immer noch in Betrieb. Es ist sogar recht populär. Allerdings ist es bautechnisch bedingt absolut nicht barrierefrei und kann auch nicht barrierefrei gemacht werden, da es sich um einen Altbau handelt.

Nach einer fixen 6-monatigen Bauphase eröffnete Mitte 2009 ein neues hochmodernes Multiplexkino namens Filmwelt Schweinfurt die Pforten. Ausgestattet mit 2 Behindertenparkplätzen direkt vor dem Eingang des Kinos, sowie ausdrücklich darauf hinweisend, dass das Kino Rollstuhlplätze in jedem der 7 Kinosäle hat, rieb ich mir die Hände. Endlich spontan wieder mal ins Kino gehen können, ohne großartig für die Fahrt zu planen.

Die Ernüchterung

folgte recht schnell. Als ich beim Bezahlen für das Ticket darauf hingewiesen wurde, dass die Plätze für Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe sind, merkte ich in mir ein ungutes Gefühl aufkommen. Generell sind Plätze in der ersten Reihe bei Kinobesuchen mehr als suboptimal und unbeliebt. Man befindet sich lediglich 2,50 m bis 3 m von der ca. 10 m großen Leinwand entfernt. Zum Teil hat man die gesamte Leinwand aus der vordersten Reihe nicht einmal komplett im Blickfeld. Bei Filmen mit actiongeladenen Szenen muss man zum Teil den Kopf von links nach rechts drehen bzw. rauf und runter, weil man einfach zu nah an der Leinwand sitzt. So macht Kino keinen Spaß!

Da stellt man sich die Frage, wie der Bauherr sich das vorgestellt hat. Als Rollstuhlfahrer hat man hier den Eindruck, dass beim Planen dieses in 2009 geöffneten Kinos, wenig Wert auf wirkliche Barrierefreiheit und Inklusion gelegt worden ist. Man hat es sich einfach gemacht und lediglich die gesetzlichen Mindestanforderungen und Vorschriften erfüllt. Eine Vermutung, dass der Kontakt zum Behindertenbeirat der Stadt Schweinfurt bezüglich Fragen zur Teilhabe und Inklusion wahrscheinlich nie stattgefunden hat, bleibt erhalten. Denn so etwas würde man wahrscheinlich nicht durch winken.

In Zukunft heißt es für mich, ich muss doch den weiten Weg nach Dettelbach machen.

Mit dem Rollstuhl in den Bayerischen Wald

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Ein Reisebericht vom Bayerischen Wald aus Sicht von Rollstuhlfahrern

Anreise.

Unsere Reise in den Bayerischen Wald begann in Schweinfurt und als Ziel haben wir Mauth Ortsteil Fichtenau
im Nationalpark Bayerischer Wald gewählt.
Allerdings ignorierten wir die vom Navi empfohlene Strecke über die A3 Nürnberg – Passau. Wir fuhren im Gegensatz dazu die landschaftlich schönere Strecke entlang der B85 quer durch den Bayerischen Wald.

Unterkunft.

Als wir unsere gewählte Unterkunft in Finsterau erreichten, befanden wir uns auf über 1000 m über dem Meeresspiegel. Wir hatten gleich eine fantastische Aussicht zudem verbunden mit einer sehr ruhigen Lage. Unsere Ferienwohnung war ebenerdig erreichbar, geräumig, geschmackvoll und hochwertig eingerichtet.

Finsterau Ferienwohnung "Auenweg"
Finsterau Ferienwohnung „Auenweg“

Einziger Nachteil, aber das wussten wir schon von vornherein, war eine Stufe innerhalb des Bades. Für Betroffenen mit Restmobilität ist dies kein größeres Problem.

Unser Auto konnten wir direkt neben der Eingangstüre parken.

Buchwald(Bučina) in der Tschechischen Republik.
Bayerischen Wald; Vor 1990 noch unmöglich, mit dem Rollstuhl in die Tschechei
Vor 1990 noch unmöglich, mit dem Rollstuhl in die Tschechei

Unser erster Ausflug ging mit dem Auto und Rollstuhl zur ca. 4,5 km entfernten „Tschechischen Grenze“. Von hier mussten wir dann über den Fußweg in die Tschechische Republik. Es erwartete uns eine alte Grenzbefestigung mit Wachturm aus Zeiten des Kalten Krieges. Mit dem Rollstuhl in den Bayerischen Wald weiterlesen

Der richtige Weg zum Hilfsmittel

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Der richtige Weg zum Hilfsmittel

Der erste Schritt zur Hilfsmittelversorgung geht über ihr Sanitätshaus des Vertrauens. Teilen Sie mit sie hätten gerne eine Beratung für ein Hilfsmittel das sie möchten (z.B. Rollstuhl oder Patientenlift). Das Sanitätshaus bringt Ihnen ein Vorführmodell vorbei oder ein Außendienstmitarbeiter des Herstellers kommt zusammen mit einem Mitarbeiter des Sanitätshauses zu Ihnen nach Hause um sie so gut wie möglich und nach bestem Gewissen zu beraten. Man notiert verschiedene Sachen für den Bestellprozess, wie z.B. Sonderbau Ausführungen. Dem Sanitätshaus wird ein Kostenvoranschlag geschickt.

Kostenträger für Hilfsmittel

ist in der Regel ihre Krankenkasse. Ist dies nicht der Fall, leitet die Krankenkasse ihren Antrag an die zuständige Kostenstelle weiter. Mögliche andere Kostenträger sind die Berufsgenossenschaft, Fürsorgestellen oder das Sozialamt. Privat Krankenversicherte sollten mit ihrer Krankenversicherung vorher Kontakt aufnehmen, um abzuklären inwieweit bestimmte Hilfsmittel im Leistungskatalog enthalten sind.

Wichtig für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist das vorlegen einer ärztlichen Verordnung (Rezept). Es sollte die genaue Bezeichnung des Hilfsmittel, sowie des benötigten Zubehörs und die Diagnose mit ICD Code draufstehen. Hilfsmittel fallen nicht unter die Budgetierung, das heißt sie belasten nicht das Heilmittelbudget des verschreibenden Arztes.

Die ärztliche Verordnung lassen Sie bitte dem Sanitätshaus zu kommen. Der Kostenvoranschlag wird mitsamt der ärztlichen Verordnung vom Sanitätshaus an die Krankenkasse weitergeleitet. Über die beantragte Leistung hat die Krankenkasse 3 Wochen Zeit. Sollte ein externer Gutachter (z.B. MDK) hinzugezogen werden, verlängert sich die Frist um weitere 2 Wochen, also auf 5 Wochen.

Sollte die Frist überschritten werden, ohne dass sie von ihrer Krankenkasse gehört haben, gilt die Genehmigungsfiktion. Das heißt, sie dürfen sich das Hilfsmittel selber anschaffen und ihrer Krankenkasse in Rechnung stellen. Dies wurde 2013 durch das Patientenrechtegesetz (SGB V § 13 Absatz 3a) bestimmt.

Unter Umständen kann es vorkommen, dass die Krankenkasse bei Ihnen oder Ihrem Arzt eine Stellungnahme anfordert. Eine Beschreibung der Person mit Name, Diagnose und Alter, sowie auftretenden motorischen, sensorischen oder kommunikativen Problemen sollten aussagekräftig rüber gebracht werden. Ebenso sollte die Beratung inklusive erfolgreicher Erprobung und die zu erwartende Verbesserung nach der Ausstattung mit dem Hilfsmittel erwähnt werden.

Krankenkassen

können vor Bewilligung eines Hilfsmittels eine Prüfung durch den medizinischen Dienst (MDK) anordnen. Der MDK kann seine Entscheidung durch einen Besuch oder nach Aktenlage herbeiführen. Die Beauftragung eines unabhängigen Beraters ist nach Meinung von Fachleuten nicht rechtens und einer Weitergabe Ihrer persönlichen Daten zur Überprüfung an den unabhängigen externen Berater sollten Sie ablehnen.

In vielen Fällen wird pauschal eine Ablehnung der Kostenübernahme schriftlich per Brief mitgeteilt. Üblicherweise finden Sie am Ende der Ablehnung einer Rechtsbehelfsbelehrung. Sie haben innerhalb eines Monats Zeit Widerspruch gegen diesen Bescheid einzulegen. Dieser Widerspruch kann formlos erfolgen. Es sollte per Einschreiben geschickt oder gegen Unterschrift in der Geschäftsstelle ihrer Krankenkasse abgegeben werden. Die ausführliche Begründung kann in einem späteren Zeitraum nachgereicht werden. Hierzu finden Sie Hilfestellungen bei diversen Sozialverbänden wie z.B. dem VdK.

Wenn Sie eine Genehmigung der Kostenübernahme ihrer Krankenkasse in ihrem Briefkasten haben, setzen Sie sich bitte mit ihrem Sanitätshaus in Verbindung. Unter Umständen kann es vorkommen dass sie eine Genehmigung früher in den Händen halten wie ihr Sanitätshaus. Somit kann man die Bestellung früher in Auftrag geben und somit verkürzt sich die Wartezeit auf ihr neues Hilfsmittel. Sobald ein Liefertermin bekannt ist wird es Ihnen vom Sanitätshaus telefonisch mitgeteilt.

Der perfekte Rollstuhl

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Der perfekte Rollstuhl,
eine abenteuerliche Suche – ohne zufriedenstellende Lösung.

Ein Text von Adrian Tudyka.

Wenn man als Mensch mit Behinderung auf einen Rollstuhl oder sogar Elektrorollstuhl angewiesen ist, verbringt man sehr viel Zeit des Tages auf seinen 4 Buchstaben. Umso wichtiger ist es einen Rollstuhl zu haben, der für die eigenen Bedürfnisse perfekt angepasst ist. Er muss die Behinderung ausgleichen. Der Sitz sollte bequem sein. Wendig müsste er sein. Vielleicht müsste er sogar ins Auto passen.

Ist man aber schwerbehindert und braucht viele spezialangefertigte Sachen, stößt man schnell an die Grenze des machbaren. Ebenso sind Sonderbau-Anfertigungen sehr schnell sehr teuer. Es muss ja schließlich extra für jemanden gebaut werden und ist kein Produkt von der Stange.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es leider keine perfekte Lösung für Behinderte bzw. Schwerbehinderte gibt. Mal ist der Sitz zu hoch und man passt mit den Knien somit nicht mehr unter den Tisch. Dann ist der Rollstuhl zu breit oder zu lang und kommt in der Wohnung nicht mehr so einfach durch. Die eine oder andere Firma ist bei Reparaturen unzuverlässig. Die Elektronik von der Firma A kann man nicht mit der Steuerung der Firma B bestellen.
Selbst beim Vorführen von verschiedenen Modellen im eigenen Heim, kommen auch die Mitarbeiter der Hersteller schnell ans Ende ihrer Möglichkeiten.
Egal was es ist, es wird immer irgendwo Haken.

Das Problem dabei ist, dass wir als Behinderte auf Kompromisse eingehen müssen, damit unsere Behinderung ausgeglichen werden kann. Das ist keine zufriedenstellende Lösung. Es fehlt ein einheitlicher Standard solcher Hilfsmittelhersteller. Hinzu kommen noch die unverschämt hohen und absolut unberechtigten Preise der Hersteller, die immer ein Dorn im Auge der Krankenkassen sind.

Für so einen teuren Preis erwarte ich, dass ein Rollstuhl so ist wie ich ihn möchte. Denn im Mittelpunkt stehe ich. ICH.

Euerbach schließt erneut Behinderte aus.

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Das Ausschließen von Behinderten an Veranstaltungen der Gemeinde Euerbach zeigt langsam Methode.

Die Gemeinde Euerbach lädt auch heuer wieder zu einer Ausfahrt für ihre Senioren ein.

Euerbach Veranstaltung nicht für Behinderte
Euerbach Veranstaltung nicht für Behinderte

Leider besteht keine Möglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ( Rollstuhl, Scooter usw.) daran teil zunehmen.

Die angegeben Bushaltestellen sind nicht barrierefrei gestaltet.
Keine Hinweise auf die Zugänglichkeit von Bus und Veranstaltungsorten für Behinderte .
Bereits im vergangenen Jahr wurde der Seniorenbeauftragte der gleichzeitig auch als Behindertenbeauftragter der Gemeinde Euerbach agiert schriftlich auf diesen Missstand hingewiesen. Seine damalige lapidare Antwort:
„Ihm sei nicht bekannt, dass es im Landkreis barrierefreie Busse gäbe“.

Die Selbsthilfe Körperbehinderter Schweinfurt e. V. unternimmt jährlich 2 Reisen mit barrierefreien Bussen.

Die beiden gemeindlich bestellten Senioren.- und Behindertenbeauftragten Gerstner und Müller, sollten sich ernsthafte Gedanken machen um dieser Art von Ausgrenzung zu beenden.

Nach der aktuelle geltenden Rechtsauffassung handelt sich bei diese Vorgehensweise um einen klaren Fall von Diskriminierung. Behinderten werden, hier von der Teilhabe von vornherein ausgeschlossen.

Baumwipfelpfad Steigerwald im Rollstuhltest

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Baumwipfelpfad Steigerwald für Rollstühle mit Restkraftverstärker geeignet.


Heute berichten wir über unseren Besuch beim Baumwipfelpfad Steigerwald an der B 22 bei Ebrach.

Parkmöglichkeiten

Bei der Ankunft erwarten uns 4 Behindertenparkplätze, von denen bereits am Montagfrüh um 10 Uhr 3 Stück belegt waren. Hier lässt vermuten, dass bei einer Besucherzahl von bis 30.000 an manchen Wochenenden, diese bei weitem nicht ausreichen.  Als Alternative bleiben dann nur noch die Parkplätze für Busse, da die Stellplätze für PKW’s zu weit entfernt angelegt sind.

Beschwerlicher Zugang

Über einen ca. 300 m langen Schotterweg mit einigen zu steilen Stellen

Baumwipfelpfad Steiler Aufstieg für Rollstuhlfahrer
Baumwipfelpfad: Steiler Aufstieg für Rollstuhlfahrer

gelangt man vorbei am Sozialgebäude, zum Eingang

Baumwipfelpfad Steigerwald Eingang
Baumwipfelpfad Steigerwald Eingang

des Pfades. Für manuelle Rollstühle ohne Begleitung ist dies nicht zu schaffen. Selbst mit Restkraftverstärker bedarf es einiger Anstrengung und Unterbrechungen um den Anstieg zu bewältigen.
Lt. Auskunft des Kassenpersonal ist es nicht gestattet den Weg mit PKW zu befahren um wenigsten die Betroffenen dort aussteigen zu lassen.
Hier sollten die Verantwortlichen nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Baumwipfelpfad Steigerwald im Rollstuhltest weiterlesen

Ortsbegehung in Euerbach

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Geplante Ortsbegehung zur Barrierefreiheit in Euerbach dank nachhaltigem Einsatz


Die Behindertenbeauftragte von Euerbach Frau Verena Gerstner hat zusammen mit Bürgermeister Arnold eine Begehung mit dem VDK angeregt. Nicht zuletzt durch das Engagement von Herrn Norbert Sandmann wurde die Notwendigkeit hierzu von den Gemeindevertretern erkannt.  Eine solche Ortsbegehung ist notwendig damit Problemstellen erkannt und gezielt beseitigt werden können. Die Inspektion wird alle 3 Ortsteile beinhalten und somit eine nicht unerhebliche Anzahl an vermeidbaren Barrieren aufzeichnen. Allerdings bleibt hier abzuwarten in wie fern eine nachhaltige Beseitigung umgesetzt wird.

Ortsbegehung: Euerbacher Gehwege für Rollstühle ungeeignet
Euerbacher Gehege für Rollstühle ungeeignet

 

Ortsbegehung: Gepflasterte Plätze - eine große Barriere
Gepflasterte Plätze – eine große Barriere

Wir werden uns mit unseren Anregungen an der Besichtigung beteiligen und die Hindernisse für Menschen mit Mobilitätseinschränkung  und Sehbehinderung aufzeigen.

Euerbach hat nun 2 öffentliche Behinderten WC ’s

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Bestehende Behinderten WC ’s wurden für die Öffentlichkeit geöffnet.

 

 

Behinderten WC an der Schäfewiese
Behinderten WC an der Schäfewiese

Nach Antrag des Gemeindebürgers und selbst Betroffenen Norbert Sandmann wurde das bestehende Behinderten WC an der Schäferwiese der Gemeinde Euerbach für alle Inhaber eines Euro-Schlüssels zugänglich gemacht.
Zudem wurde die ebenfalls vorhandene Behindertentoilette im Rathaus für die Öffentlichkeit ausgeschildert uns somit den Betroffenen geöffnet.

Wegweiser zur Behinderten Toilette in Euerbach
Wegweiser zur Behinderten Toilette in Euerbach

 

Behindertentoilette auf http://wheelmap.org
Behindertentoilette auf http://wheelmap.org

Auch wurde eine entsprechende Beschilderung und Wegweisung ab der Hauptstraße installiert. Der genaue Standort ist unter http://wheelmap.org ersichtlich

Barrieren in den Köpfen abbauen

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